Ins Jetzt kommen und berührt werden

Yoga der Energie

Zwei wichtige Schulen haben meinen Unterricht geprägt: Yoga der Energie und Peter Hersnacks Art of Yoga.
Yoga der Energie folgt einem klaren Stundenaufbau von Dynamik zur Statik. Das heißt, unterschiedliche Bewegungen bereiten ausgewählte Haltungen sinnvoll vor. Körper, Geist und Seele können dabei entspannen. Die Haltungen selber werden den Übenden angepasst, nicht umgekehrt. Genauigkeit und Konzentration unterstützen die Eigenwahrnehmung. So entwickelt sich das Empfinden für das, was einem guttut.

Zudem bietet Yoga der Energie eine Vielfalt von wirksamen Methoden, um sich besser kennen zu lernen, um sich näher zu kommen: das Erkunden und Erleben des Energie-Körpers (zB. durch Energielenkungen), den gleichmäßig und ruhig fließenden Atem, Pranayama, Klang, Meditation, Tiefenentspannung. Das alles führt zum Ausgleich der Energien und harmonisiert Körper und Geist. Diese Art von Hatha Yoga ermöglicht es, im Alltag gut zurechtzukommen.
Boris Tatzky ist Hauptvertreter des Yoga der Energie. Er wurde von Roger Clerc ausgebildet, von Dhirendhra Brahmachari und TKV Desikachar in Indien. Von ihm und ebenso von Agathe Bretschneider (Purna Yogaschule Olching) bin ich fundiert ausgebildet worden. Medizin, Unterrichtsgestaltung und Philosophie eingeschlossen. So habe ich diese Art des Yoga gelernt, die auf indischen Quellen beruht und für uns heutige Menschen entwickelt ist.

Peter Hersnacks Art of Yoga

Peter Hersnack war ein direkter Schüler von TKV Desikachar. Eine seiner zentralen Fragestellungen lautete: Wie kann ich in mir zuhause sein und zugleich in einer lebendigen Beziehung, mit dem was ist? Etwas „in Beziehung bringen“ war ein Ausdruck, der regelmäßig in seinem Unterricht auftauchte: als Beziehung von Stabilität und Freiheit, von Körper und Atem, von zwei verschiedenen Aspekten eines Menschen, von mir und der Welt. Sein Art of Yoga zielt also auf weit mehr als eine körperliche Praxis ab – auf die Kunst des Lebens.